Staatstheater

NATHAN ODER DAS MÄRCHEN VON DER GLEICHHEIT
Nach Gotthold Ephraim Lessing
Wer kennt sie nicht die Ringparabel aus Lessings Ideendrama zur Zeit der Kreuzzüge,
doch was bleibt von der Utopie einer gleichberechtigten Koexistenz unterschiedlicher
Religionen, Ideologien und Nationen? Wie bewerten wir heute Nathans beeindruckende
Toleranzrede? Der berühmte Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani
bezeichnete Lessings Nathan einmal als „ersten Makler
der Humanität“, der die hochgehaltene und viel geforderte
Toleranz vor allem als „Verkaufsstrategie“ benütze.
Was kann uns heute das Märchen von den drei gleichen
Ringen erzählen?

DORNRÖSCHEN
Ballett von Stijn Celis nach Musik von Peter I. Tschaikowsky
Zu der Handvoll an Werken aus der Blütezeit des russischen Balletts im 19. Jahrhundert, die bis heute aufgeführt werden, gehört Dornröschen. Es ist zugleich eines der drei Bühnentanzstücke, für die Peter I. Tschaikowsky die Musik komponiert hat, und erzählt das populäre Kindermärchen. Zahllose Choreographen haben seit der Uraufführung im Jahr 1890 Dornröschen neu gestaltet. Ballettdirektor Stijn Celis wird die Geschichte von Prinzessin Aurora, die sich an ihrem 16. Geburtstag in den Finger sticht und in einen hundertjährigen Schlaf fällt, in die Gegenwart holen; seine Neudeutung der Handlung wird er in einer zeitgenössischen Bewegungssprache vermitteln.

LA BOHÈME

Oper von Giacomo Puccini; Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman von Henri Murger

Puccinis Musik geht immer tief unter die Haut. Seine Opern sind das beste Mittel gegen Gefühlsdefizite und das Taschentuch sollte griffbereit sein. „La Bohème“ lässt uns am „wunderbaren, am schrecklichen Leben“ von jungen Menschen in Paris teilhaben. Sie sind arm, sie sind Künstler – Lebenskünstler, sie tanzen gegen die Kälte des Winters und der Herzen an, sie besitzen nichts und wenn sie etwas besitzen, feiern sie damit das Leben. Sie sind krank vor Hilflosigkeit, wenn in ihrer Mitte eine junge Frau an der Kälte, an ihrer Krankheit stirbt, und verlieren doch nie die Hoffnung und den Glauben an sich selbst.

 

MY FAIR LADY
Musical von Frederick Loewe
Frederick Loewes „My Fair Lady“ nach George Bernard Shaws Schauspiel „Pygmalion“ ist der Musical-Klassiker schlechthin. Sprachwissenschaftler Prof. Henry Higgins brüstet sich vor seinem Freund und Kollegen, aus dem ordinären Blumenmädchen Eliza eine vornehme Lady zu machen. Elizas Vater, ein durchaus philosophisch denkender Müllkutscher, deutet dies nicht zu Unrecht als
Unzucht, zumindest ist es menschlich fragwürdig. Doch Eliza nutzt die Wette als eine Chance und Prof. Higgins muss erkennen, dass er die junge Frau gewaltig unterschätzt hat. Schlager zum Heimgehsummen gibt es zu Hauf: „Es grünt so grün“, „Ich hätt’ getanzt heut’ Nacht“ bis hin zu „Hey, heute morgen mach’ ich Hochzeit“ und „Ich bin gewöhnt an ihr Gesicht“.

BLUES BROTHERS
Rhythm-and-Blues-Musical von Matthias Straub nach dem Film von John Landis
Sie sind im Auftrag des Herrn unterwegs – und der muss bei dieser Mission das eine oder andere Auge zudrücken. Jake und Elwood Blues, die Blues-Brothers, steigen für dieses Rhythm-and-Blues-Musical von Matthias Straub von der Leinwand auf die Bühne. Dort sind die musikalischen Brüder ohnehin zu Hause, wenn sie nicht gerade eine Haftstrafe wegen Verkehrsdelikten, Zechprellerei oder Heiratsschwindel absitzen.
Dabei haben die beiden ordentlich zu tun – schließlich müssen sie nicht nur ein Waisenhaus retten, die Band wieder zusammenbringen und bei Laune halten, sondern vor allem auch coole Sprüche am laufenden Band produzieren. Gut, dass es Sonnenbrillen gibt – und natürlich die göttliche Soulmusik ihrer Idole Ray Charles, James Brown und Aretha Franklin.

KYLIÁN_CELIS_FONIADAKIS

Dieser Abend versammelt drei erfolgreiche Ballette, die in den vergangenen 15 Jahren entstanden sind und sich
allesamt im Repertoire etabliert haben. Jiří Kylián, der seit vier Jahrzehnten zu den herausragenden Choreographen weltweit zählt, steuert seine Arbeit 27‘52“ bei; das 2002 kreierte Werke für drei Paare hat sich zu einem zeitgenössischen Klassiker entwickelt. Ballettdirektor Stijn Celis bringt sein 2009 für sieben Tänzer geschaffenes Stück Your Passion is Pure Joy to Me nach Saarbrücken; die Tanzkompanie der Göteborger Oper, die es uraufgeführt hat, führt es nach wie vor im Repertoire. Das dritte Ballett stammt von Andonis  Foniadakis, der seit der Spielzeit 2016/17 Direktor des Griechischen Nationalballetts ist: Sein Gruppenstück Selon désir, 2004 beim Ballett des Genfer Grand Théâtre herausgekommen, hat ebenfalls einen internationalen Siegeszug angetreten.

COSÌ FAN TUTTE SO MACHEN ES ALLE

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart; Libretto von Lorenzo Da Ponte
Als eine Opera buffa, bei welcher einem das Lachen vergeht,wurde „Così fan tutte“ bezeichnet. Eine Wette über die Treue führt zwei sich bis dahin scheinbar unbeschwertliebende Paare an die Abgründe der menschlichen Seele. Mozart mischt Schein und Sein, Wahrheit und Betrug,inszeniertes Spiel und Realität, und das fröhliche Bekenntnis „Es lebe die Liebe“ steht der Erkenntnis der Verletzbarkeit eines dauerhaften Glücks gegenüber.

 

DIE KLEINE HEXE
Ein Familienstück für Menschen ab 6 Jahren von Otfried Preußler
Weil die kleine Hexe erst einhundertsiebenundzwanzig Jahre alt ist, darf sie nicht beim Hexentanz auf dem Bloxberg mitmachen. Als sie es trotzdem tut, und erwischt wird, muss sie dem Hexenrat ein Jahr lang beweisen, dass sie eine gute Hexe ist.Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker wird am Saarländischen Staatstheater mit einem gemischten Ensemble von Schauspielern und Puppenspielern herauskommen.

DER MISTKÄFER
Kinderkonzert

 

 

Alte Feuerwache

DAS LICHT IM KASTEN

STRASSE? STADT? NICHT MIT MIR!
Schauspiel von Elfriede Jelinek
In ihrem bissigen und hochpolitischen Text widmet sich Literaturnobelpreis-Trägerin Elfriede Jelinek diesmal dem Thema Mode. Kaufrausch und Designerware, Umweltzerstörung und prekäre Arbeitsverhältnisse, Weltmarktprei und Erkenntnisphilosophie – mit virtuosem Sprachwitz spiegelt sie Mode als Phänomen des westlichen Wohlstands, der nicht zuletzt auf der Ungleichheit zwischen armen und reichen Nationen beruht.

BEZAHLT WIRD NICHT!
Komödie von Dario Fo
Trotz Schnäppchentag wurden die Preise im Supermarkt mal wieder angehoben. Die Kunden sind empört, üben „zivilen Ungehorsam“ und starten „einen proletarischen“ Einkauf. Von dem Protestruf „Bezahlt wird nicht!“ lässt sich auch Antonia anstecken und versorgt sich mit Lebensmittel en gros.

Auf der Flucht vor der herbeieilenden Polizei trifft sie auf ihre Freundin Margherita. Gemeinsam versuchen sie, die heiße Ware vor ihren ebenso ahnungslosen wie gesetzestreuen Ehemännern zu verstecken. Als eine Wohnungsdurchsuchung ansteht, wird es brenzlig. Ein rasantes Verwirrspiel beginnt …

 

WIR SIND DIE GUTEN SHOOT/GET TREASURE/REPEAT
Theaterstück von Mark Ravenhill
„Warum bombardiert ihr uns? Wir sind doch die Guten“,klagt ein Chor von Hausfrauen. Die Damen haben zwar theoretisch streng liberale Überzeugungen, leben aber der eigenen Sicherheit wegen dann doch lieber in einer bewachten Wohnanlage. Doch die paranoide Angst vor allem, was anders ist, transportiert den privaten Terror als Dauerkrise ins Zentrum ihrer Wohnzimmer. In einer Reihe von schlaglichtartig aneinandergereihten Minidramen zeichnet der britische Autor Mark Ravenhill ein tiefenpsychologisches Bild der westlichen Wohlstandsgesellschaft, deren Forderung nach immer mehr Sicherheit und Abschottung die eigenen Neurosen generiert.

SOLARIS
Kammeroper von Michael Obst nach dem gleichnamigen Roman von Stanisław Lem
Was wäre wenn? Also wenn eine Macht, die wir weder kennen noch begreifen können, unsere intimsten Gedanken und verdrängten Gefühle materialisiert? Wenn plötzlich längst Verstorbene auferstehen, allein aus der Kraft unserer Erinnerungen. Wenn uns diese Menschen mit Vergangenem konfrontieren und doch für uns nicht (be-)greifbar sind. Die Antwort auf dieses Was-wäre-wenn versucht der Komponist in der fiktiven Raumstation Solaris.

IPHIGENIE
Schauspiel nach Euripides
Um günstigen Wind für seine Flotte auf dem Weg nach Troja zu erhalten, will der griechische Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie den Göttern opfern.Doch welcher Anspruch gilt mehr? Der des jungen Mädchens Iphigenie auf ihr Leben oder der der Sicherheitsinteressen des griechischen Volkes, die nur gewährleistet sind, wenn das feindliche Troja besiegt wird?

QUO VADIS BELLUM?

Spielstätte Garelly Haus, Eisenbahnstr. 14, 66117 Saarbrücken
Ein Recherche-Projekt von MS Schrittmacher und dem SST

Konzeption, Inszenierung und Choreografie: Martin Stiefermann

100 Jahre nach der Urkatastrophe des I. Weltkrieges blicken die Berliner Tanz- und Performancegruppe MS Schrittmacher und das SST in die Zukunft des Krieges. Wie sieht die Fratze des Krieges aus, wenn wir die aktuelle Verfasstheit der Welt 100 Jahre weiterdenken?

BINIAMINI_CELIS
Zwei zeitgenössische Tanzstücke
Die Alte Feuerwache bietet für Choreographen immer wieder eine hervorragende Gelegenheit, Experimente zu wagen. Ballettdirektor Stijn Celis wird sich in seiner zweiten Uraufführung in der Spielzeit 2017/18 auf eine für ihn neue Weise mit dem Bühnenraum der Alten Feuerwache Komplettiert wird der Abend durch ein ebenfalls für das Ballettensemble kreiertes Stück des jungen israelischen Choreographen Shahar Biniamini (der in der Spielzeit 2015/16 maßgeblich für die Einstudierung von Ohad Naharins Werk Hora verantwortlich zeichnete). Zwei zeitgenössische Tanzstücke. Die Alte Feuerwache bietet für Choreographen immer wieder eine hervorragende Gelegenheit, Experimente zu wagen. Ballettdirektor Stijn Celis wird sich in seiner zweiten Uraufführung in der Spielzeit 2017/18 auf eine für ihn neue Weise mit dem Bühnenraum der Alten Feuerwache Komplettiert wird der Abend durch ein ebenfalls für das Ballettensemble kreiertes Stück des jungen israelischen Choreographen Shahar Biniamini (der in der Spielzeit 2015/16 maßgeblich für die Einstudierung von Ohad Naharins Werk Hora verantwortlich zeichnete).

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JENSEITS VON FUKUYAMA
Schauspiel von Thomas Köck
Peer, Generation Wende und frisch getrennt, arbeitet als Volontär in einem Institut für Glücksforschung. Ausgerechnet. Denn obgleich Peer jedwede Intrige spinnt, um in der innerbehördlichen Hackordnung aufzusteigen, war und ist er eines doch schon lange nicht mehr: wirklich glücklich. Es ist ein Schicksal, dass er mit all jenen teilt, die vom Institut tagtäglich beobachtet und ausspioniert werden, um Antworten auf die alles entscheidende Frage zu finden: Wie zufrieden sind die Deutschen? Vor allem jetzt, wo ein mehr als brisantes Datenleck innerhalb der Behörde unsere gesellschaftlichen Denkmodelle zu zerstören droht ...

 

NEKROPOLIS
Ein virales Live-Hörspiel von Anita Augustin
Jetzt ist es also passiert! Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum von George A. Romeros „Nacht der lebenden Toten“ erreicht die tatsächliche Zombie-Apokalypse, gemeint ist die Ausrottung der Menschheit durch eine globale Seuche und Horden von kannibalistischen Wiedergängern, Saarbrücken. Dabei ist „Nekropolis“ eine Serie von Live-Hörspielen mit viralem Charakter, deren Ausbreitung an deutschsprachigen Theatern unaufhaltsam fortschreitet. Die erste Folge wurde 2016 am Theater St. Gallen produziert. Ausgehend von diesem Infektionsherd hat sich das
Virus systematisch fortgepflanzt, von Theater zu Theater, von Stadt zu Stadt, von Folge zu Folge. Das Besondere daran: Jede Episode hat einen lokalen Bezug.

 

 

ANIMAL FARM DIE FARM DER TIERE
Schauspiel nach dem Roman von George Orwell
In einem Traum kommt dem Eber Old Major eine kühne Erkenntnis: „Genossen, wie ist die Natur unseres Lebens? Seien wir ehrlich: Unser Leben ist elend, mühevoll und kurz. Warum leben wir also in diesem elenden Zustand weiter? Die Antwort auf unsere Probleme lässt sich in einem Wort zusammenfassen – Mensch.” Und er ruft zur Rebellion auf. Der Animalismus schwappt über die Herren-Farm. Die Menschen werden verjagt, die Farm umbenannt und die sieben Gebote an die Stallwand geschrieben, von denen das letzte, das wichtigste, lautet: „Alle Tiere sind gleich.” Doch eines Tages laufen die Schweine plötzlich auf zwei Beinen, tragen Kleidung und trinken Whiskey. Und das Gebot an der Scheune hat sich grauenvoll geändert: „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher.“ Als aus der schönen Utopie eine Diktatur der Schweine wird, können die übrigen Tiere nicht mehr unterscheiden: Wer ist grausamer? Mensch oder Schwein?

FAKE REPORTS
Schauspiel von Kathrin Röggla
Etwas ist geschehen – noch weiß niemand, ob es ein Unfall war oder ein Anschlag, wer die Opfer, wer die Täter sind, geschweige denn, welche Motive dahinterstecken. Doch sofort wird in den sozialen Medien, in Zeitungen, Interviews und Talkshows heftig über die Ereignisse diskutiert. In ihrem Stück Fake Reports spiegelt Kathrin Röggla die Katastrophendramaturgie der Medien nach den Anschlägen auf das World Trade Center in New York, 2001 wider. Dabei gelingt es ihr, die Flachheit der Medienkommunikation auf ironisierende Weise zu entlarven.

Theater Überzwerg

FRÜHSTÜCK MIT WOLF
Drei kleine Schweinchen ahnen nichts Böses
Frei nach Motiven des englischen Volksmärchens “The three little pigs“
Von Gertrud Pigor
Die drei kleinen Schweine Borste, Fässchen und Schmalz haben eine große Leidenschaft: Häuser bauen. Auf jede freie Fläche müssen sie einfach Häuser setzen. Dabei erweisen sie sich als äußerst erfinderisch, verlegen schon mal den Keller nach oben, das Dach nach unten oder verzichten auf die Tür. Hauptsache, es sieht schick aus. Aber dann ist da noch der böse Wolf, dessen Leidenschaft dummerweise das Häuserwegpusten ist. Er versteht keinen Spaß, schon gar nicht, wenn er Hunger hat.

HERR TRAUTSICH GEHT HINTER DEN VORHANG UND STAUNT
Peter Müller und Oliver Dassing
Theater Handgemenge in Koproduktion mit dem Theater Vorpommern
Am Anfang ist - Nichts. Da kommt Jemand in die dunkle Leere. Er ist da und weiß noch nicht wozu. Plötzlich ist da etwas Helles ... ein Licht. Es will spielen, blenden, sich verstecken und beleuchten. Sein Schein bringt manches zum Vorschein und fällt auf etwas. Ein Vorhang! Plötzlich gibt es ein Vorn und Hinten, ein Drinnen und Draußen und die Luft ist schon fast Theaterluft. Was fehlt noch? Vielleicht ein Kleid, das verkleidet, Wörter die Sprache werden, ein Ton der Musik wird und jemand, der mit dir spielt. Die Welt wird bunt und darüber der Theaterhimmel…

PATRICKS TRICK
Von Kristo Šagor
Patrick ist elf Jahre alt und Einzelkind. Als er zufällig ein Gespräch seiner Eltern mithört, erfährt er, dass sie noch ein Kind bekommen. Einen Bruder hätte Patrick schon gern, aber eigentlich einen älteren, kein Baby. Erst nach und nach findet er heraus, dass mit seinem Bruder irgendetwas nicht stimmen wird. Da seine Eltern das Thema offenbar mit ihm nicht besprechen wollen, sucht Patrick mutig und voller Optimismus Menschen aus seinem Umfeld auf.
Humorvoll und leicht im Ton schafft es das Stück, Klischees und Verunsicherungen zu thematisieren, die oftmals Alltag in der Begegnung mit Behinderungen sind. Formal ist das Stück raffiniert gebaut: Patrick und sein noch ungeborener Bruder spielen alle Rollen im Wechsel, und das sind: Patricks Freund Valentin, sein Vater, seine Mutter, seine Fantasie-Schwester, der Lehrer Hansen, Patricks großer Freund Danijel, der kroatische Boxer, die Lehrerin Frau Schlepper, die Gemüsefrau, der „Professor“.

FLUCHTWEGE
Von Nick Wood
Riva und ihr Bruder Andrea sind aus ihrem Heimatland geflohen. Dort herrschen Unterdrückung und Krieg. Ihr Vater wurde vor ihren Augen getötet. Zusammen mit ihrer Mutter sind sie nun in Deutschland und beantragen Asyl. Hier ist erst mal alles fremd. Nichts ist da, woran sich die beiden festhalten können, außer an ihren Spielzeugen von früher: Riva trägt immer eine Puppe bei sich, Andrea seinen Fußball.
Rückblickend erzählen sie von ihrer Sehnsucht nach Zuhause, von ihren Träumen und wie sie gelernt haben, mit der Trauer um ihren Vater umzugehen. Es ist auch nicht leicht, in der Fremde Freundschaften zu schließen und die neue Sprache zu lernen. So stehen sie an einem Neuanfang, dem sie mutig, neugierig und ein bisschen ängstlich entgegensehen.

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