23.01.2015 13:21 Alter: 2 yrs
Kategorie: Neues aus den Mitgliedsverbänden, Jugendarbeit & Politik

Integrationsprojekt gestartet


SAARBRÜCKEN "Ihr seid bereits ein fester Teil in der saarländischen Jugendverbandsarbeit", sagte Georg Vogel, Geschäftsführer des Landesjugendrings Saar, bei der Eröffnung des neuen Integrationsprojektes der russischsprachigen Jugend JunOst. Vogel meinte damit die bereits seit Jahren aktive Arbeit und Kooperation mit vielen weiteren Jugendverbänden im Saarland.

Nun wurde das Projekt "TEIL-haben im Saarland" mit einer dreijährigen Laufzeit gestartet. "Ziel dieses Projektes ist es, die Partizipation von jungen Menschen mit russischsprachigem Migrationshintergrund in der Jugendverbandsarbeit im Saarland nachhaltig zu verankern und die positive Wahrnehmung dieser Jugendlichen in der Öffentlichkeit zu stärken", erklärte Projektleiterin Natalia Markovich den anwesenden Gästen aus Politik und Gesellschaft im Festsaal des Saarbrücker Rathauses. Auch Oberbürgermeisterin Charlotte Britz begrüßte die Entstehung dieses Partizipationsprojektes: „Gerade in der heutigen Zeit ist es notwendig zu zeigen, dass uns Vielfalt immer wieder einen Schritt weiter bringt."

Konkret möchte JunOst an mehreren Standorten im Saarland neue Jugendklubs gründen, die sich auch interkulturell mit den bereits etablierten Strukturen vernetzen sollen. "Als Vorbild dient dabei der Jugendklub "JunOst-Team" in Saarbrücken, der bereits viele Jugendliche und junge Erwachsene unter seinem Dach vereint, vielfältige Aktivitäten anbietet und auf ehrenamtlicher Basis eigenständig funktioniert", so Markovich.

Förderer und Unterstützer der Jugendorganisation sind auch Peter Klesen vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Veronika Kabis, die Leiterin des Zuwanderungs- und Integrationsbüros (ZIB), sowie Armin Klinkner, Regionalkoordinator beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), die in ihren Grußworten die große Dynamik der Ehrenamtlichen JunOst-Mitgliedern hervorhoben. So sagte Armin Klinker: "Wir erleben oft, dass Projekte nach ihrer geförderten Laufzeit im Sande verlaufen. Doch nicht so bei JunOst, ihr seid zu einem starken Akteur in der Jugendarbeit in Saarbrücken und hoffentlich auch bald im Saarland gereift."

Über "TEIL-haben im Saarland":

Das Projekt "TEIL-haben im Saarland" wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit den Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Auftrag des Deutschen Bundestages gefördert und von der djo-Deutsche Jugend in Europa, Bundesverband e.V. unterstützt. Es ist darauf ausgerichtet, die Partizipation von jungen Menschen mit russischsprachigem Migrationshintergrund in der Jugendverbandsarbeit im Saarland nachhaltig zu verankern und die positive Wahrnehmung dieser Jugendlichen in der Öffentlichkeit zu stärken.

Der Verband der russischsprachigen Jugend in Deutschland JunOst e.V. ist eine von jungen Zuwanderern aus den ehemaligen UdSSR-Ländern im Jahr 2001 gegründete Kinder- und Jugendselbstorganisation.

JunOst e.V. ist ein bundesweit tätiger freiheitlich-demokratischer, überparteilicher, überkonfessioneller Jugendverband für junge Menschen mit russischsprachigem Kulturhintergrund und orientiert sich nicht an Religions- oder Volkszugehörigkeit, sondern ausschließlich an den Bedürfnissen, Anliegen und Interessen der Kinder und Jugendlichen. Der Verband ist in vielen Städten Deutschlands aktiv und engagiert sich in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel Kultur, Soziales, Sport sowie insbesondere im Bereich der internationalen Zusammenarbeit.

JunOst e.V. ist als Bundesgruppe Mitglied im Jugendverband djo-Deutsche Jugend in Europa, Bundesverband e.V. und über diese auch im Deutschen Bundesjugendring (DBJR) vertreten. JunOst e. V. ist im Saarland außerdem als Verband im Landesjugendring Saar e. V. vertreten und beteiligt sich an verschiedenen Projekten wie etwa "Ei JO - Ohne uns sieht es Saarland alt aus!".

Von: BRO
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